© Zenja Antalovsky

Engagiert für ein kosmopolitisches Wien

Wien führt international als Stadt der Lebensqualität und Kultur, als Kongress- und Tourismusdestination, als „Best Practice“ für sozialen Wohnbau und öffentlichen Verkehr. Die Spitzenposition in diesen Bereichen zu halten und sie in neuen dazu zu gewinnen ist ein treibendes Motiv für das forum wien.welt.offen. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik beraten hier gemeinsam, wie am besten die wettbewerbliche Attraktivität Wiens und seine Integrations- und Innovationsfähigkeit zu steigern sind.

Plattform

Das forum wien.welt.offen ist eine Plattform, die Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Politik mit sehr vielfältigen Erfahrungen und Kompetenzen zusammenführt. Initiiert von Stadträtin Sandra Frauenberger wird das forum wien.welt.offen von Stadtrat Jürgen Czernohorszky weitergeführt, gemeinsam mit den Obleuten der Gemeinderatsklubs von SPÖ, Grünen, ÖVP und NEOS.  Das forum wien.welt.offen analysiert künftige Herausforderungen, berät  zielführende Strategien und forciert Umsetzungsprojekte für ein weltoffenes und kosmopolitisches Wien.

Jürgen Czernohorszky

Portrait

Wiener Stadtrat für Bildung, Integration, Jugend und Personal

“Die Stadt Wien lebt von ihrer vielfältigen, bunten Bevölkerung und den Fähigkeiten, Erfahrungen und Ressourcen, die in der Stadt verschmelzen. Ich werde mich lautstark dafür einsetzten, dass dies in der Zukunft noch stärker spürbar wird. Es braucht ein starkes, gemeinsames Wir – kein Auseinanderdividieren in die einen und die anderen. Das forum wien.welt.offen trägt dazu einen unglaublich wichtigen Teil bei und rückt damit eine Politik des Zusammenhalts in den Vordergrund.”

© Pertramer

Sieglinde Rosenberger

Portrait

Professorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien

Vorsitzende des forum wien.welt.offen

© Inet Inex

 

Kenan Güngör

Portrait

Leiter des Büros [think.difference], internationaler Experte für Integrations-, Diversitäts- und Steuerungsfragen

“Metropolen sind nicht durch inneres Wachstum, sondern durch regionale und internationale Zuwanderung zu dem geworden, was sie sind. Das ist eines ihrer Kerncharakteristika. Dies zu verkennen, wäre die Stadt zur verkennen! Im Wissen, dass Wachstumsregionen Zuwanderung brauchen und die damit verbundenen Anforderungen und Chancen für eine gemeinsame Gegenwart und Zukunft gestaltet werden müssen, wollen wir mit dem forum wien.welt.offen deutliche Impulse setzen.”

© think difference

Heidi Schrodt

Portrait

Bildungsexpertin, Mitbegründerin der Initiative BildungGrenzenlos

“Wien ist zwar viel kleiner als London, doch fast schon so international. Wir nutzen leider die neuen Ressourcen aus dieser Entwicklung viel zu wenig.  Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass interkulturelle Kompetenz von klein auf erlernt werden soll und künftig verpflichtender Bestandteil jeder Pädagogenbildung sein muss. Ich möchte mein Wissen über Diversität und Bildung in dieses Forum einbringen.”

© Heidi Schrodt

Rainer Bauböck

Portrait

Professor für soziale und politische Theorie am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz

“Städte wie Wien müssen sich immer wieder neu erfinden, weil sie für Zuwanderung offen sind. Das bringt Konflikte. Mobilität und Diversität bedeutet für die einen eine Bedrohung ihrer Lebenswelten und für die anderen, dass ihr Horizont und ihre Chancen nicht mehr von nationalen Grenzen eingeengt werden. Es geht heute darum, diese Kluft zu überbrücken. In der Großstadt kann das dann gelingen, wenn Diversität zur Normalität wird und wenn alle, die hier leben, unabhängig von Pass und Herkunft gleichberechtigte Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind.”

© Feuersänger-Maly

Sabine Strasser

Portrait

Professorin am Institut für Sozialanthropologie, Universität Bern

“Eine Stadt braucht stets neue Impulse, um interessant und lebenswert zu bleiben. Mobilität und transnationale Lebensformen tragen enorm dazu bei, erzeugen aber auch Spannungen zwischen Menschen, die sich als kosmopolitisch verstehen und Diversität wünschen und jenen, die ihre Sicherheit vor allem durch Zuwanderung bedroht sehen. Diese gegensätzlichen Positionen werden zudem nur allzu oft und unsachlich entlang von Frauen- und Kinderrechten eingenommen. Ich würde deshalb eine ‘politische Kultur des Dissens’ begrüßen, die Argumente fördert und Gewalt verhindert.“

© privat

Christoph Reinprecht

Portrait

Professor am Institut für Soziologie der Universität Wien

© Elfriede Jelinek-Forschungszentrum