header-bild_forum-B

Engagiert für ein kosmopolitisches Wien

Wien führt international als Stadt der Lebensqualität und Kultur, als Kongress- und Tourismusdestination, als „Best Practice“ für sozialen Wohnbau und öffentlichen Verkehr. Die Spitzenposition in diesen Bereichen zu halten und sie in neuen dazu zu gewinnen ist ein treibendes Motiv für das forum wien.welt.offen. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik beraten hier gemeinsam, wie am besten die wettbewerbliche Attraktivität Wiens und seine Integrations- und Innovationsfähigkeit zu steigern sind.

Plattform

Das forum wien.welt.offen ist eine Plattform, die Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Politik mit sehr vielfältigen Erfahrungen und Kompetenzen zusammenführt. Initiiert von Stadträtin Sandra Frauenberger wird das forum wien.welt.offen von Stadtrat Jürgen Czernohorszky weitergeführt, gemeinsam mit den Obleuten der Gemeinderatsklubs von SPÖ, Grünen, ÖVP und NEOS.  Das forum wien.welt.offen analysiert künftige Herausforderungen, berät  zielführende Strategien und forciert Umsetzungsprojekte für ein weltoffenes und kosmopolitisches Wien.

Jürgen Czernohorsky

Portrait

Wiener Stadtrat für Bildung, Integration, Jugend und Personal

“Die Stadt Wien lebt von ihrer vielfältigen, bunten Bevölkerung und den Fähigkeiten, Erfahrungen und Ressourcen, die in der Stadt verschmelzen. Ich werde mich lautstark dafür einsetzten, dass dies in der Zukunft noch stärker spürbar wird. Es braucht ein starkes, gemeinsames Wir – kein Auseinanderdividieren in die einen und die anderen. Das forum wien.welt.offen trägt dazu einen unglaublich wichtigen Teil bei und rückt damit eine Politik des Zusammenhalts in den Vordergrund.”

Thomas Oliva

Portrait

Vorsitzender des forums wien.welt.offen, vormals Geschäftsführer der IV Wien und des öst. Markenartikelverbandes

“Das historische Wien war eine weltoffene Stadt, das moderne Wien muss dies ebenso sein. Wenn 54 % der Volkschulkinder eine andere Erstsprache als Deutsch haben, ist dies ein riesiger Bildungsschatz, den wir aber nutzen müssen. Zur Sprachenkompetenz muss jedoch Bildung und Ausbildung kommen. Weltoffenheit bedeutet auch, dass Teilnahme an der politischen Willensbildung notwendig ist. 305.000 in Wien im wahlberechtigten Alter Lebende dürfen nicht wählen. Integration verlangt Partizipation und das ist ohne Teilnahme am politischen Prozess nicht möglich.”

Christian Oxonitsch

Portrait

Vorsitzender des Wiener SPÖ-Gemeinderatsklubs

“Die Stadt Wien steht für Integration und Inklusion ab dem 1. Tag. Je schneller es gelingt, Integration möglich zu machen, desto erfolgreicher wird auch die Einbindung in die Gesellschaft gelingen und desto mehr können „alte“ und „neue“  StadtbewohnerInnen voneinander profitieren. Das forum wien.welt.offen bietet eine hervorragende Plattform, um das kosmopolitische Wien sichtbar zu machen und in den Fokus zu rücken.”

Manfred Juraczka

Portrait

Vorsitzender des Wiener ÖVP-Gemeinderatsklubs

“Wien hat alle Voraussetzungen, eine dynamische, prosperierende Metropole im Herzen Mitteleuropas zu werden. Es liegt an den politisch Verantwortlichen, das urbane Leistungs- und Wachstumspotenzial zu heben. Freiheit, Wettbewerb und Innovation müssen diese Stadt mehr denn je durchfluten, alle Bürger sollen am “Chancenpool Stadt” teilhaben können. Weltoffenes Wien heißt für uns Mut zu Neuem ohne die Identität und Unverwechselbarkeit dieser Stadt preiszugeben. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten!”

David Ellensohn

Portrait

Vorsitzender des Wiener Gemeinderatsklubs der GRÜNEN

“wien.welt.offen. Was denn sonst?! Mauern am Stadtrand? Mein persönlicher Backround ist für mich auch politisches Programm. Französische Urgroßmutter, schottischer Großvater, englische Mutter, vorarlberger Vater, holländische Gattin und ich: geboren in London, aufgewachsen im Rheintal, zugewanderter Hauptstädter. Und was sind jetzt meine drei Kinder? Wiener. Und für uns alle ist Wien und die Welt offen.”

Beate Meinl-Reisinger

Portrait

Vorsitzende des Wiener Gemeinderatsklubs der NEOS

Wien liegt nicht nur im Herzen Europas, sondern muss auch das Herz Europas werden. Wir haben die einmalige Möglichkeit diese Stadt zu einem Innovations- und Wohlstandsmotor zu entwickeln, um als Role-Model für einen ganzen Kontinent zu gelten. Wien darf sich auch nicht im Kopf auf seine einengenden Stadtgrenzen zurückziehen sondern als weltoffene und innovative Stadt und attraktiver Standort positionieren.

Kenan Güngör

Portrait

Leiter des Büros [think.difference], internationaler Experte für Integrations-, Diversitäts- und Steuerungsfragen

“Metropolen sind nicht durch inneres Wachstum, sondern durch regionale und internationale Zuwanderung zu dem geworden, was sie sind. Das ist eines ihrer Kerncharakteristika. Dies zu verkennen, wäre die Stadt zur verkennen! Im Wissen, dass Wachstumsregionen Zuwanderung brauchen und die damit verbundenen Anforderungen und Chancen für eine gemeinsame Gegenwart und Zukunft gestaltet werden müssen, wollen wir mit dem forum wien.welt.offen deutliche Impulse setzen.”

Heidi Schrodt

Portrait

Bildungsexpertin, Mitbegründerin der Initiative BildungGrenzenlos

“Wien ist zwar viel kleiner als London, doch fast schon so international. Wir nutzen leider die neuen Ressourcen aus dieser Entwicklung viel zu wenig.  Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass interkulturelle Kompetenz von klein auf erlernt werden soll und künftig verpflichtender Bestandteil jeder Pädagogenbildung sein muss. Ich möchte mein Wissen über Diversität und Bildung in dieses Forum einbringen.”

Rainer Bauböck

Portrait

Professor für soziale und politische Theorie am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz

“Städte wie Wien müssen sich immer wieder neu erfinden, weil sie für Zuwanderung offen sind. Das bringt Konflikte. Mobilität und Diversität bedeutet für die einen eine Bedrohung ihrer Lebenswelten und für die anderen, dass ihr Horizont und ihre Chancen nicht mehr von nationalen Grenzen eingeengt werden. Es geht heute darum, diese Kluft zu überbrücken. In der Großstadt kann das dann gelingen, wenn Diversität zur Normalität wird und wenn alle, die hier leben, unabhängig von Pass und Herkunft gleichberechtigte Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind.”

Sieglinde Rosenberger

Portrait

Professorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien

 

Sabine Strasser

Portrait

Professorin am Institut für Sozialanthropologie, Universität Bern

“Eine Stadt braucht stets neue Impulse, um interessant und lebenswert zu bleiben. Mobilität und transnationale Lebensformen tragen enorm dazu bei, erzeugen aber auch Spannungen zwischen Menschen, die sich als kosmopolitisch verstehen und Diversität wünschen und jenen, die ihre Sicherheit vor allem durch Zuwanderung bedroht sehen. Diese gegensätzlichen Positionen werden zudem nur allzu oft und unsachlich entlang von Frauen- und Kinderrechten eingenommen. Ich würde deshalb eine ‘politische Kultur des Dissens’ begrüßen, die Argumente fördert und Gewalt verhindert.“

Christoph Reinprecht

Portrait

Professor am Institut für Soziologie der Universität Wien